Als Freelancer oder Selbständige:r in der Schweiz rechnest du oft nach Stunden ab. Ein Stundenrapport dokumentiert, wann du für welchen Kunden was gearbeitet hast — und dient als Grundlage für deine Rechnung.
Wenn du noch unsicher bist, welchen Stundensatz du als Freelancer verlangen solltest, findest du dort unsere Berechnungsformel mit Branchenvergleich.
01Was gehört in einen Stundenrapport?
Ein vollständiger Stundenrapport enthält pro Eintrag diese Informationen:
| Feld | Beschreibung |
|---|---|
| Datum | Wann wurde die Arbeit geleistet? |
| Kunde / Projekt | Für wen wurde gearbeitet? |
| Tätigkeit | Was genau wurde gemacht? |
| Stunden | Wie viele Stunden wurden geleistet? |
| Stundensatz | Vereinbarter Satz pro Stunde (CHF) |
| Betrag | Automatisch berechnet: Stunden × Stundensatz |
Am Ende des Monats siehst du auf einen Blick: Total Stunden, Total Betrag und die Aufteilung pro Kunde. Das ist die Basis für deine Rechnungsstellung.
02Vorlage herunterladen
Unsere Excel-Vorlage enthält zwei Tabellenblätter: den Stundenrapport mit automatischer Betragsberechnung und eine Monatsübersicht nach Kunde/Projekt.
Mit Betrag-Formel (Stunden × Stundensatz), Kunden-Zuordnung und Monatsübersicht. Sofort einsetzbar.
03Vorlage ausfüllen — Schritt für Schritt
Lade die Excel-Datei herunter und öffne sie in Excel, Google Sheets oder LibreOffice Calc.
Ersetze die Platzhalter oben im Dokument mit deinem Namen und dem aktuellen Monat.
Lösche die vorausgefüllten Zeilen und trage deine eigenen Arbeitsstunden ein. Pro Eintrag: Datum, Kunde, Tätigkeit, Stunden und Stundensatz.
Die Spalte 'Betrag' berechnet sich automatisch (Stunden × Stundensatz). Prüfe, ob die Berechnung stimmt — besonders bei unterschiedlichen Stundensätzen pro Kunde.
Im zweiten Tabellenblatt siehst du die Zusammenfassung pro Kunde/Projekt. Passe die Kundennamen an, wenn du andere Kunden hast — die SUMIFS-Formeln ziehen die Daten automatisch.
04Tipps für den Stundenrapport
- Täglich erfassen: Trage deine Stunden am besten noch am selben Tag ein. Aus dem Gedächtnis rekonstruieren führt zu ungenauen Angaben und verlorenen Stunden
- Tätigkeiten beschreiben: «Programmierung» ist zu vage. Schreib konkret, was du gemacht hast: «API-Endpunkt für Bestellungen implementiert». Das hilft auch bei der Rechnungsstellung
- Stundensatz pro Kunde anpassen: Wenn du unterschiedliche Sätze hast (z.B. CHF 150 für Firmenkunden, CHF 120 für Startups), kannst du den Stundensatz pro Zeile ändern — der Betrag berechnet sich automatisch
- Pause nicht vergessen: Erfasse nur die tatsächlich gearbeiteten Stunden. Eine 30-minütige Mittagspause gehört nicht in den Rapport
05Zeiterfassung und Rechnungen mit einzly
Statt Excel-Listen zu führen, kannst du mit einzly deine Stunden direkt einem Kunden zuordnen und per Klick eine Rechnung daraus erstellen. Alle Daten fliessen automatisch in deine Buchhaltung.
- Rechnungen aus Stunden: Erfasste Stunden direkt in eine professionelle Rechnung umwandeln — mit QR-Zahlteil und MWST
- Kunden-Übersicht: Auf einen Blick sehen, welcher Kunde wie viel Umsatz bringt
- Buchhaltung inklusive: Rechnungen, Ausgaben und Gewinn in einem Tool — keine Doppelerfassung