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Offerte Vorlage Schweiz: Word & Excel kostenlos

Eine professionelle Offerte ist deine Visitenkarte — sie entscheidet oft darüber, ob du den Auftrag bekommst. Lade unsere kostenlose Vorlage herunter und erstelle Offerten, die überzeugen.

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einzly Redaktion
Steuer- & Finanzredaktion
7 Min. Lesezeit
2. März 2026
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Ob Freelancer, Handwerker oder Berater — wer Aufträge gewinnen will, braucht eine professionelle Offerte. Sie zeigt dem potenziellen Kunden, was du leisten wirst, was es kostet und wie lange das Angebot gültig ist.

In der Schweiz gibt es keine gesetzlichen Pflichtangaben für Offerten wie bei Rechnungen. Trotzdem gibt es bewährte Standards, die du einhalten solltest — sowohl aus rechtlicher Sicht als auch für einen professionellen Eindruck.


01Was gehört in eine Offerte?

Eine vollständige Offerte enthält alle Informationen, die dein Kunde braucht, um eine Entscheidung zu treffen. Hier eine Übersicht der wichtigsten Bestandteile:

BestandteilBeschreibungStatus
Absender (Name, Adresse)Dein Firmenname und vollständige AdressePflicht
Empfänger (Name, Adresse)Name und Adresse des potenziellen KundenPflicht
OffertennummerEindeutige Nummer zur Referenz (z.B. OFF-2026-001)Empfohlen
DatumDatum der OffertenerstellungPflicht
Betreff / ProjekttitelKurze Beschreibung des AuftragsEmpfohlen
LeistungsbeschreibungDetaillierte Auflistung aller PositionenPflicht
Mengen und EinzelpreisePro Position: Menge, Einheit und PreisPflicht
Gesamtbetrag (CHF)Total aller PositionenPflicht
MWST (falls pflichtig)MWST-Satz und -Betrag, falls registriertBedingt
GültigkeitsdauerWie lange das Angebot gilt (z.B. 30 Tage)Empfohlen
ZahlungsbedingungenZahlungsfrist, Teilzahlungen, VorauszahlungEmpfohlen
Lieferfrist / ZeitrahmenWann die Leistung erbracht wirdEmpfohlen
Offerte ≠ RechnungEine Offerte ist ein Angebot, keine Zahlungsaufforderung. Sie wird erst verbindlich, wenn der Kunde sie annimmt. Erst nach Leistungserbringung stellst du eine Rechnung — idealerweise basierend auf den Offerte-Positionen.


02Vorlage herunterladen

Wir haben zwei kostenlose Offerte-Vorlagen erstellt — eine für Word und eine für Excel. Beide enthalten ein professionelles Layout mit allen empfohlenen Bestandteilen.

Word-Vorlage: Offerte Schweiz (.docx)

Professionelles Layout mit Platzhaltern. Anpassen, als PDF exportieren und per E-Mail versenden.

Excel-Vorlage: Offerte Schweiz (.xlsx)

Offertenlayout mit automatischen Formeln für Zwischensumme, MWST und Total. Ideal für mehrere Positionen.

Was ist in den Vorlagen enthalten?Beide Vorlagen enthalten: Firmenname, Adresse, Offertennummer, Datum, Gültigkeitsdauer, Empfängeradresse, Betreff, Positionstabelle (Beschreibung, Menge, Einzelpreis, Betrag), Zwischensumme, MWST (optional), Gesamtbetrag und Zahlungsbedingungen.


03Offerte schreiben — Schritt für Schritt

1
Vorlage herunterladen

Lade die Word- oder Excel-Datei herunter und öffne sie in deinem bevorzugten Programm.

2
Absenderdaten eintragen

Ersetze die Platzhalter mit deinem Firmennamen, deiner Adresse und Kontaktdaten. Diese Daten bleiben bei jeder Offerte gleich.

3
Empfänger und Betreff eintragen

Trage den Namen und die Adresse des potenziellen Kunden ein. Formuliere einen präzisen Betreff, z.B. «Offerte: Redesign Website musterfirma.ch».

4
Leistungen detailliert auflisten

Beschreibe jede Leistung in einer eigenen Position. Sei so konkret wie möglich — das schafft Vertrauen und vermeidet Missverständnisse. Gib Menge, Einheit (Stunden, Stück, Pauschale) und Einzelpreis an.

5
Gültigkeit und Bedingungen festlegen

Lege fest, wie lange die Offerte gültig ist (üblich sind 30 Tage). Definiere Zahlungsbedingungen, z.B. «50% bei Auftragserteilung, 50% nach Abschluss».

6
Als PDF exportieren und versenden

Speichere die Offerte als PDF und versende sie per E-Mail. Ein PDF wirkt professioneller als eine Word-Datei und kann nicht versehentlich verändert werden.



04Offerte vs. Kostenvoranschlag

Im Alltag werden «Offerte» und «Kostenvoranschlag» oft synonym verwendet. Rechtlich gibt es aber einen wichtigen Unterschied:

  • Offerte (Angebot): Ein verbindliches Angebot mit festem Preis. Wenn der Kunde die Offerte annimmt, entsteht ein Vertrag zu den genannten Konditionen. Du kannst den Preis nachträglich nicht erhöhen (ausser du hast Vorbehalte formuliert).
  • Kostenvoranschlag: Eine Schätzung der voraussichtlichen Kosten. Der Endpreis kann abweichen — typischerweise wird eine Toleranz von 10% akzeptiert (gemäss Schweizer Rechtsprechung). Überschreitungen darüber hinaus müssen dem Kunden sofort mitgeteilt werden.
Tipp: Formulierung beachtenSchreibe auf deiner Offerte klar, ob es sich um ein verbindliches Angebot oder eine Kostenschätzung handelt. Die Formulierung «Offerte» oder «Verbindliches Angebot» macht den Preis fix. «Kostenvoranschlag» oder «Kostenschätzung» lässt Spielraum.


05Von der Offerte zur Rechnung

Sobald dein Kunde die Offerte annimmt und du die Leistung erbracht hast, erstellst du die Rechnung. Idealerweise basiert die Rechnung auf den Offerte-Positionen — so bleibt alles konsistent.

  • Übernimm die Positionen aus der Offerte in die Rechnung. Passe Mengen an, falls sich der Umfang geändert hat.
  • Referenziere die Offertennummer auf der Rechnung — das erleichtert die Zuordnung für deinen Kunden.
  • Prüfe, ob Zahlungsbedingungen und Fristen mit der Offerte übereinstimmen.
  • Vergiss nicht die MWST, falls du MWST-pflichtig bist — auch wenn die Offerte die Beträge ohne MWST ausgewiesen hat.

Mit einzly kannst du Offerten mit einem Klick in Rechnungen umwandeln — alle Positionen, Preise und Kundendaten werden automatisch übernommen. Mehr dazu in unserem Artikel Offerten erstellen und versenden.



06Offerten automatisch erstellen mit einzly

Statt Vorlagen von Hand auszufüllen, kannst du mit einzly Offerten in wenigen Klicks erstellen und direkt per E-Mail versenden.

  • Professionelles Layout: Jede Offerte wird als druckfertiges A4-PDF generiert — mit deinem Logo, allen Details und sauberer Formatierung.
  • Offerte → Rechnung: Mit einem Klick wandelst du eine angenommene Offerte in eine Rechnung um. Alle Positionen und Kundendaten werden übernommen.
  • Nachverfolgung: Sieh auf einen Blick, welche Offerten offen, angenommen oder abgelehnt sind.
  • MWST automatisch: Der korrekte Satz wird angewendet, Netto und Brutto werden berechnet.
Kostenlos startenTeste einzly 30 Tage kostenlos — keine Kreditkarte nötig. Erstelle professionelle Offerten und wandle sie mit einem Klick in Rechnungen um auf einzly.ch.


07Häufige Fragen

Ja, eine Offerte ist grundsätzlich ein verbindliches Angebot. Wenn der Kunde sie innerhalb der Gültigkeitsdauer annimmt, kommt ein Vertrag zustande. Du kannst den Preis danach nicht mehr einseitig ändern — es sei denn, du hast einen Vorbehalt formuliert.
Üblich sind 30 Tage. Bei grösseren Projekten oder schwankenden Materialpreisen kannst du die Gültigkeit verkürzen (z.B. 14 Tage). Ohne Angabe gilt die Offerte für eine «angemessene Frist» gemäss OR Art. 3.
Es gibt keine Pflicht, aber es ist empfehlenswert. Wenn du MWST-pflichtig bist, schreibe entweder die Beträge inklusive MWST oder vermerke «zzgl. 8.1% MWST». So gibt es bei der Rechnung keine Überraschungen für den Kunden.
Eine Offerte ist ein verbindliches Angebot mit festem Preis. Ein Kostenvoranschlag ist eine Schätzung — der Endpreis kann abweichen (typischerweise bis 10%). Achte auf die korrekte Formulierung im Dokument.
Solange der Kunde die Offerte noch nicht angenommen hat, kannst du sie zurückziehen oder anpassen. Nach Annahme brauchst du das Einverständnis des Kunden für Änderungen. Dokumentiere jede Änderung schriftlich.
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