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Doppelte Buchhaltung für GmbH & AG: einzly Business ist da

Wer eine GmbH oder AG führt, muss doppelt buchen: mit Bilanz, Erfolgsrechnung und Kontenrahmen. Bisher hiess das, Buchhaltungswissen aufzubauen oder alles dem Treuhänder zu überlassen. Ab sofort gibt es einen dritten Weg: einzly Business führt die doppelte Buchhaltung für dich. Du sagst, was passiert ist, und einzly bucht Soll und Haben.

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einzly Redaktion
Steuer- & Finanzredaktion · einzly
6 Min. Lesezeit
5. Okt. 2026
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Doppelte BuchhaltungGmbH & AGeinzly Business

01Wer muss eine doppelte Buchhaltung führen?

Das regelt Art. 957 des Obligationenrechts. Entscheidend sind die Rechtsform und bei Einzelfirmen der Umsatz:

RechtsformUmsatzBuchhaltung
Einzelfirma, Kollektivgesellschaftunter CHF 500'000Einfache Buchhaltung (Einnahmen, Ausgaben, Vermögenslage)
Einzelfirma, Kollektivgesellschaftab CHF 500'000Doppelte Buchhaltung
GmbH, AGjeder UmsatzDoppelte Buchhaltung, ab dem ersten Franken

Für eine GmbH oder AG gibt es also keine Wahl. Sie ist eine juristische Person und muss ab der Gründung Bilanz und Erfolgsrechnung führen, auch wenn im ersten Jahr kaum Umsatz anfällt. Welche Rechtsform zu dir passt, liest du im Rechtsform-Vergleich. Was im Laufe eines Jahres alles anfällt, zeigt der Ratgeber Buchhaltung einer GmbH.

Du hast eine Einzelfirma?Dann bleibt alles, wie es ist: Unter CHF 500'000 Umsatz genügt die einfache Buchhaltung, und genau dafür ist einzly für Einzelfirmen gebaut.

02Was heisst doppelte Buchhaltung?

Doppelt heisst: Jeder Geschäftsfall wird auf zwei Konten gebucht, einmal im Soll und einmal im Haben. Bezahlt ein Kunde eine Rechnung über CHF 1'000, nimmt das Bankkonto zu und die offene Forderung ab. Der Buchungssatz lautet «Bank an Debitoren».

Aus allen Buchungen entstehen die zwei Auswertungen, die das Gesetz verlangt:

  • Bilanz: Was der Firma an einem Stichtag gehört (Aktiven) und wie es finanziert ist (Passiven).
  • Erfolgsrechnung: Ertrag und Aufwand eines Geschäftsjahres und damit Gewinn oder Verlust.

Damit alle Firmen gleich buchen, gibt es in der Schweiz den Kontenrahmen KMU: 1020 ist die Bank, 1100 sind die Debitoren, 5000 die Löhne. Genau hier wird es für die meisten mühsam. Welches Konto gehört ins Soll, welches ins Haben? Und was passiert mit der MWST?


03Neu: Ereignisse statt Buchungssätze

einzly Business dreht die Reihenfolge um. Du wählst nicht zwei Konten, sondern das, was passiert ist: «Lohn an Mitarbeitende ausbezahlt», «Dividende an Gesellschafter beschlossen», «Anlage gekauft», «Darlehen erhalten». Dafür gibt es 66 Vorlagen. Du füllst zwei, drei Felder aus, und einzly erstellt daraus die Buchungen nach Kontenrahmen KMU.

Dashboard von einzly Business: Liquidität, Zahlungskonten, Ergebnis, offene Debitoren und Kreditoren, darunter die Auswahl «Was ist passiert?» mit Ereignissen wie Lohn ausbezahlt und Dividende ausgeschüttet
Das Dashboard von einzly Business: Unter «Was ist passiert?» wählst du das Ereignis – einzly bucht.

Beispiel 1: Lohn ausbezahlt

Du gibst den Bruttolohn, die Abzüge und die Arbeitgeberbeiträge ein. Bei einem Bruttolohn von CHF 6'000 bucht einzly (Beträge als Beispiel):

KontoSollHaben
5000 Löhne und Gehälter6'000.00
1020 Bank (Nettolohn)5'310.00
2270 Kontokorrent AHV, IV, EO, ALV (Abzug)390.00
2272 Kontokorrent Vorsorgeeinrichtung BVG (Abzug)300.00
5700 Sozialversicherungsaufwand AHV, IV, EO, ALV390.00
2270 Kontokorrent AHV, IV, EO, ALV (Arbeitgeber)390.00
5720 Vorsorgeeinrichtungen BVG300.00
2272 Kontokorrent Vorsorgeeinrichtung BVG (Arbeitgeber)300.00

Acht Buchungszeilen, ohne dass du eine Kontonummer nachschlagen musst. Bezahlst du später die Rechnung der Ausgleichskasse, wählst du «Sozialversicherungen bezahlt», und das Kontokorrent ist wieder ausgeglichen.

Beispiel 2: Dividende beschlossen

Die Gesellschafter beschliessen CHF 20'000 Dividende. einzly prüft zuerst, ob genug Bilanzgewinn vorhanden ist und ob die gesetzliche Gewinnreserve zugewiesen wurde (Art. 672 und 675 OR). Dann bucht es:

KontoSollHaben
2970 Gewinn-/Verlustvortrag20'000.00
2206 Geschuldete Verrechnungssteuer (35 %)7'000.00
2269 Beschlossene Ausschüttungen13'000.00

Für die Auszahlung an die Gesellschafter und die Ablieferung der Verrechnungssteuer gibt es eigene Ereignisse, die auf dem Beschluss aufbauen. Wer es genau wissen will, sieht jede Buchung im Journal.


04Was einzly Business sonst noch kann

  • Kreditoren und Zahlungslauf: Lieferantenrechnungen erfassen und als Zahlungsdatei (pain.001) ins E-Banking laden.
  • Team mit Visum: Rollen vergeben, Lieferantenrechnungen visieren lassen und fehlende Belege anfordern.
  • MWST: effektiv oder mit Saldosteuersatz, inklusive Export für das Portal der ESTV.
  • Anlagen: Anlagen führen und Abschreibungen buchen.
  • Jahresabschluss: Bilanz und Erfolgsrechnung nach OR, Abschluss-Assistent und Dossier für den Treuhänder.
  • Profit-Center mit Budget: Ertrag und Aufwand pro Bereich im Soll-Ist-Vergleich.
  • Bankabgleich: Kontoauszüge (camt.053/054) einlesen und Zahlungen zuordnen.
  • Verkauf: QR-Rechnungen, Offerten, Aufträge und Mahnungen, wie du es von einzly kennst.

Alle Funktionen im Überblick findest du auf der Seite Buchhaltungssoftware für GmbH & AG.

Dein Treuhänder arbeitet direkt mit

Die meisten GmbHs lassen den Abschluss vom Treuhänder machen. Du lädst ihn ein, und er arbeitet in derselben Buchhaltung. Der Zugang kostet nichts. Am Jahresende erhält er das Dossier mit Journal, Saldenliste, Bilanz und Erfolgsrechnung.


05Von einer anderen Buchhaltung wechseln

Ob du von bexio, Banana oder Abacus kommst: Der Wechsel läuft über die Salden deiner bisherigen Buchhaltung.

1
Stichtag festlegen

Am einfachsten ist der Jahreswechsel. Ein Wechsel mitten im Jahr geht auch.

2
Saldenliste exportieren

Aus der bisherigen Software brauchst du die Salden aller Konten per Stichtag.

3
Anfangsbestand erfassen

In einzly wählst du das Ereignis «Anfangsbestand (Eröffnungsbilanz)» und trägst die Salden ein.

4
Offene Posten übernehmen

Offene Kunden- und Lieferantenrechnungen stehen als Saldo in der Eröffnungsbilanz. Werden sie später bezahlt, wählst du «Alte Kunden- oder Lieferantenrechnung bezahlt».

Worauf du beim Umzug sonst achten solltest, steht im Ratgeber Buchhaltungssoftware wechseln.


06Was kostet einzly Business?

Es gibt ein einziges Abo, in dem alles enthalten ist: CHF 35 pro Monat oder CHF 29 pro Monat im Jahresabo (CHF 348 pro Jahr), jeweils exkl. MWST. Team und Treuhänder arbeiten ohne Aufpreis mit. Die ersten 30 Tage sind gratis, eine Kreditkarte brauchst du dafür nicht.

Jetzt ausprobiereneinzly Business 30 Tage gratis testen – oder zuerst die Funktionen für GmbH & AG ansehen.

07Was ändert sich für Einzelfirmen?

Nichts. einzly für Einzelfirmen bleibt, was es ist: einfache Buchhaltung ohne Ballast, zum gleichen Preis. einzly Business ist ein eigenes Produkt mit eigenem Konto. Gründest du später eine GmbH oder wächst du über CHF 500'000 Umsatz, eröffnest du ein Business-Konto und startest mit dem Anfangsbestand.


08Häufige Fragen

Ja. GmbH und AG sind juristische Personen und nach Art. 957 OR unabhängig vom Umsatz zur Buchführung und Rechnungslegung verpflichtet. Die einfache Buchhaltung ist nur für Einzelfirmen und Personengesellschaften unter CHF 500'000 Umsatz zulässig.
Nein. Du wählst das Ereignis und füllst die Felder aus, einzly bucht nach Kontenrahmen KMU. Für Abschluss und Steuern arbeiten die meisten GmbHs mit einem Treuhänder zusammen, er erhält einen kostenlosen Zugang.
Löhne verbuchst du heute über das Ereignis «Lohn an Mitarbeitende ausbezahlt», inklusive Abzüge und Arbeitgeberbeiträge. Lohnabrechnungen nach Swissdec-Standard mit Lohnausweis sind in Arbeit.
Ja. Du legst einen Stichtag fest und erfasst die Salden der bisherigen Buchhaltung als Anfangsbestand. Offene Rechnungen von vorher sind darin enthalten und werden bei der Zahlung ausgeglichen.
In der Schweiz, in einem Rechenzentrum in Zürich.
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