StartseiteBlogService as a Software
Service as a Software

Buchhaltungssoftware passt nicht? Es gibt eine Lösung.

Du hast drei Buchhaltungstools getestet, keines passt richtig. Eines kann keine Teilrechnungen. Das andere hat kein Feld für deine Projektnummern. Beim dritten fehlt der Export, den dein Treuhänder braucht. Du bist nicht zu anspruchsvoll — die Software ist zu starr. Dieser Artikel erklärt, warum Standard-Buchhaltungssoftware an bestimmten Branchen und Arbeitsweisen scheitert, was du dagegen tun kannst und warum einzly einen anderen Weg geht.

e
einzly Redaktion
Steuer- & Finanzredaktion · einzly
7 Min. Lesezeit
27. Feb. 2026
Verwandte Themen
BuchhaltungSoftware

01Das Problem: Software von der Stange

Buchhaltungssoftware wird für die breite Masse gebaut. Das ist logisch — ein Anbieter mit 10'000 Kunden entwickelt Features, die möglichst viele davon betreffen. Ein Yogalehrer, eine Übersetzerin, ein Fotograf und eine Elektrikerin sollen alle mit dem gleichen Tool arbeiten. Das funktioniert für 80 % der Fälle. Rechnungen schreiben und versenden, Belege erfassen, MWST berechnen — das braucht jeder.

Aber was ist mit den anderen 20 %? Dem Feld, das du auf jeder Rechnung brauchst, das es aber nicht gibt. Der Ansicht, die dir fehlt. Der kleinen Automatisierung, die dir pro Woche eine Stunde sparen würde. Bei den grossen Anbietern landest du dann im Feature-Request-Forum. Du gibst ein Upvote, wartest 18 Monate und liest irgendwann: «Dieses Feature ist derzeit nicht geplant.»

Warum das so istDer Grund ist strukturell: Grosse Softwareunternehmen haben Produkt-Roadmaps, die Quartale im Voraus festgelegt werden. Jede Änderung muss durch Product Manager, Entwickler-Sprints und QA-Teams. Ein Feature-Wunsch eines einzelnen Kunden hat in diesem System fast keine Chance.


02Warum Nischen-Branchen besonders betroffen sind

Es gibt Branchen und Arbeitsweisen, die systematisch durch das Raster von Standard-Software fallen. Nicht weil sie exotisch wären, sondern weil sie zu klein sind, um auf einer Produkt-Roadmap aufzutauchen.

  • Ein Fotograf braucht auf jeder Rechnung ein Feld «Shooting-Datum» und «Location» — keine Buchhaltungssoftware hat das.
  • Eine Übersetzerin rechnet nach Wortpreis ab und braucht eine Zeile «Wortanzahl × Preis pro Wort» — in den meisten Tools nicht abbildbar.
  • Ein Handwerker will auf der Offerte Material und Arbeitszeit getrennt ausweisen mit unterschiedlichen MWST-Sätzen — oft nur mit Workarounds möglich.
  • Eine Therapeutin muss auf der Rechnung den Tarif-Code für die Zusatzversicherung angeben — kein Standard-Feature.
  • Ein IT-Freelancer will seine Rechnungen automatisch aus erfassten Stunden generieren, mit Projekt-Referenz und Kundenbudget-Übersicht — zu spezifisch für die Roadmap.

Diese Selbständigen sind nicht schwierig. Sie haben konkrete, sinnvolle Anforderungen, die aus ihrem Geschäftsalltag kommen. Aber für einen Anbieter mit Tausenden Kunden lohnt es sich nicht, ein Feature für 30 Fotografen zu bauen.

Das Resultat: Diese Selbständigen landen bei Excel-Workarounds, manuellen Ergänzungen oder geben die Suche nach einem passenden Tool auf. Die Buchhaltung bleibt mühsam — obwohl die Lösung technisch simpel wäre.


03Software as a Service vs. Service as a Software

Die SaaS-Welt hat einen blinden Fleck. «Software as a Service» bedeutet in der Praxis: Du bekommst die Software, wie sie ist. Friss oder stirb. Konfiguration ja, Individualisierung nein.

Was wäre, wenn man das Modell umdreht? Statt «hier ist unsere Software, pass dich an» — «hier ist unsere Software, wir passen sie an dich an». Das ist der Unterschied zwischen einem Produkt und einer Dienstleistung. Zwischen einer Konfektionsgrösse und einem Massanzug.

Konkret bedeutet das: Du sagst, was dir fehlt. Nicht als Feature-Request in einem Forum, das niemand liest — sondern direkt. Und statt «Danke für dein Feedback, wir nehmen es auf» bekommst du eine Antwort wie: «Ist nächste Woche live.»

Das klingt utopisch, ist aber eine Frage der Struktur. Kleine, technisch agile Anbieter können genau das leisten. Wo ein grosser Anbieter Monate braucht, braucht ein schlankes Team Stunden. Der Kunde merkt den Unterschied sofort.


04Wann Standard-Software reicht — und wann nicht

Nicht jeder braucht individuelle Anpassungen. Für viele Selbständige ist eine Standard-Buchhaltungssoftware vollkommen ausreichend. Ehrlich gesagt: Wenn du einfache Rechnungen schreibst, Belege fotografierst und die gesetzliche Buchhaltungspflicht erfüllst, reicht ein gutes Standardtool.

Individuelle Anpassungen werden relevant, wenn:

  • Deine Branche spezifische Angaben auf Rechnungen oder Offerten verlangt, die kein Standard-Tool abbildet
  • Du einen wiederkehrenden Workflow hast, den du jede Woche manuell machst, obwohl er automatisierbar wäre
  • Dein Treuhänder oder deine Branchenorganisation ein bestimmtes Export-Format braucht
  • Du Positionen, Felder oder Berechnungslogiken brauchst, die in keiner Software vorgesehen sind
  • Du regelmässig zwischen Software und Excel hin und her kopierst, weil die Software etwas nicht kann
Faustregel: Wenn du einmal pro Woche denkst «Warum kann die Software das nicht?» — dann reicht Standard nicht.


05Wie einzly das löst

einzly geht einen anderen Weg als die grossen Anbieter. Neben den Kernfunktionen — Rechnungen, Offerten, Buchhaltung, MWST, Mahnwesen — bietet einzly die Möglichkeit, individuelle Features direkt anzufragen.

1
Wunsch beschreiben

Du beschreibst in einzly kurz, was dir fehlt oder was du dir anders wünschst.

2
Konkrete Antwort

Wir prüfen den Wunsch und melden uns mit einer konkreten Antwort — kein Ticketsystem, kein «wir leiten das weiter».

3
Umsetzung in Tagen

Wenn es umsetzbar ist, bauen wir es. Nicht in Monaten, sondern in Tagen.

4
Sofort verfügbar

Das Feature wird für dein Konto freigeschaltet. Du arbeitest ab sofort damit.

Das ist keine Theorie. einzly ist so gebaut, dass individuelle Erweiterungen technisch mit minimalem Aufwand möglich sind. Was bei einem grossen Anbieter ein Quartalsprojekt wäre, ist bei einzly oft eine Sache von Stunden. Ein gutes Beispiel: das PDF-Branding mit eigenem Briefpapier — Logo, Akzentfarbe und Briefpapier-Upload in wenigen Minuten eingerichtet.

Und hier ist der Clou: Wenn ein Feature, das für Kunde A gebaut wurde, auch für Kunde B sinnvoll ist, wird es allen angeboten. So entsteht über Zeit ein Produkt, das nicht am Reissbrett geplant wurde — sondern aus echten Bedürfnissen echter Selbständiger gewachsen ist.


06Was andere Anbieter anders machen

Ein fairer Vergleich: Andere Schweizer Buchhaltungstools sind keine schlechte Wahl. Bexio, Milkee, Klara — sie alle lösen die Grundbedürfnisse solide. Der Unterschied liegt nicht in den Kernfunktionen, sondern in der Flexibilität.

Standard-SaaSeinzly
Rechnungen, Offerten, BuchhaltungJaJa
MWST-AbrechnungJaJa
Feature-Request möglichJa (Forum/Formular)Ja (direkt)
Reaktionszeit auf WünscheMonate bis nieTage
Individuelle AnpassungenNicht vorgesehenAuf Anfrage möglich
Roadmap-Einfluss als EinzelkundeMinimalDirekt
Es geht nicht darum, andere Anbieter schlecht zu machen. Es geht darum, dass es für eine bestimmte Gruppe von Selbständigen — die mit branchenspezifischen Bedürfnissen — einen besseren Weg gibt.


07Für wen einzly gebaut ist

einzly ist nicht für alle. Wenn du eine Einzelfirma mit Standardbedürfnissen hast und einfach nur Rechnungen und Buchhaltung brauchst — gibt es günstigere Alternativen, und einzly funktioniert natürlich trotzdem.

einzly ist die richtige Wahl, wenn du:

  • Eine Einzelfirma oder ein kleines Unternehmen in der Schweiz führst
  • Schon einmal Software gewechselt hast, weil etwas Entscheidendes gefehlt hat
  • Branchenspezifische Anforderungen hast, die kein Standardtool abdeckt
  • Wert auf kurze Wege legst — du willst mit Menschen reden, nicht mit einem Ticketsystem
  • Eine Software willst, die mit deinem Business mitwächst, statt es in ein Schema zu pressen

einzly wächst mit seinen Kunden. Jedes Feature, das auf Kundenwunsch gebaut wird, macht das Produkt besser — für alle. Das ist kein Marketing-Versprechen, das ist das Geschäftsmodell.



08So startest du

Du musst nicht auf ein Feature warten, das vielleicht nie kommt. Teste einzly und schau, ob es für dein Business passt. Und wenn dir etwas fehlt — sag es uns. Nicht in einem Forum. Direkt.

30 Tage kostenlos testen. Keine Kreditkarte, kein Risiko. Und wenn du in den ersten 5 Minuten merkst, dass dir ein Feature fehlt — umso besser. Dann wissen wir gleich, was wir als nächstes bauen.

Ein Wunschfeature ist eine Funktion, die du in einzly vermisst und die wir auf deine Anfrage hin entwickeln. Das kann ein zusätzliches Feld auf der Rechnung sein, ein spezieller Export, eine Automatisierung oder eine Ansicht, die dir im Alltag fehlt. Du beschreibst den Wunsch direkt in einzly, und wir setzen ihn um.
Das kommt auf die Komplexität an. Kleine Anpassungen wie ein zusätzliches Feld oder eine geänderte Berechnung sind oft innerhalb weniger Tage live. Grössere Funktionen können ein bis zwei Wochen dauern. In jedem Fall bekommst du eine konkrete Rückmeldung mit Zeitrahmen — kein unverbindliches «Wir schauen es uns an».
Individuelle Anpassungen sind als optionale Erweiterung verfügbar. Die genauen Konditionen hängen vom Aufwand ab und werden transparent kommuniziert, bevor wir mit der Umsetzung beginnen. Die Kernfunktionen von einzly — Rechnungen, Offerten, Buchhaltung, MWST — sind im regulären Abo enthalten.
Wenn ein Feature, das für dich gebaut wurde, auch für andere Kunden sinnvoll ist, bieten wir es als optionale Erweiterung an. So profitiert die gesamte einzly-Community von individuellen Ideen. Natürlich nur, wenn es allgemein nützlich ist — vertrauliche oder firmenspezifische Anpassungen bleiben privat.
Bei einem Freelance-Entwickler bekommst du eine Einzellösung, die du selbst warten, hosten und updaten musst. Bei einzly bekommst du die Individualisierung innerhalb einer professionellen, gewarteten Plattform — mit automatischen Updates, Schweizer Hosting, Support und allen Kernfunktionen. Du hast die Flexibilität ohne den Overhead.
Teilen